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Urlaub mit Haustieren wird für Hotelbetreiber immer öfters zu einem lukrativen Geschäftsmodell zumal die Buchungsanfragen für den geliebten Vierbeiner stetig steigen. Doch was muss ein Hotelier bei der Unterkunft von Fellnasen beachten um nicht am Ende mehr Aufwand als Kosten zu verursachen? Wir verraten Ihnen wie’s geht!

Immer mehr Tierliebhaber möchten auf ihre vierbeinigen Gefährten im Urlaub nicht verzichten und suchen aus diesem Grund verstärkt nach Hotels die Haustiere akzeptieren. Hotelbetriebe die diesen speziellen Service nicht anbieten geraten dadurch oft ins Hintertreffen. Dies stellt Hoteliers vor neue, und oftmals nicht leichte Herausforderungen und lässt viele Fragen bezüglich Haltung, Verpflegung, Hygiene und Kosten offen. Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps für ein erfolgreiches Beherbergen von Tier und Mensch zusammengefasst.

Wer ist willkommen?
Stellen Sie schon vor der Buchung klar welche Hunde erlaubt und welche nicht gestattet sind. So ersparen Sie sich böse Überraschungen und Frustration seitens der Gäste beim Check in. Einschränkungen können Sie anhand der Rasse (z.B. Kampfhunde), des Verhaltens (z.B. Aggressivität), der Größe (z.B. Hunde bis 30kg) oder der Anzahl (nicht mehr als ein Hund pro Zimmer) durchführen.

Hoteleinrichtung die nicht für die Katz ist!
Ihre Hotelmöbel sollten strapazierfähig und qualitativ hochwertig sein um auch mal der ein oder anderen Hundekralle zu trotzen. Um den Reinigungskräften die anschließende Säuberung des Zimmers zu erleichtern sollten Hoteliers ein besonderes Augenmerk auf pflegeleichte Materialien bei der Hotelausstattung legen. Denn kein nachfolgender Gast freut sich über Tierbehaarung im Hotelzimmer. Gut beraten sind Sie ebenfalls wenn Sie Laminat dem Teppichboden bevorzugen. Dieser ist robust, leichter zu reinigen und macht obendrein optisch auch etwas her.

Hundeetikette – Um Benehmen wird gebeten!
Damit sich andere Gäste im Hotel durch den Aufenthalt von Hunden nicht gestörten fühlen und das Inventar von Kratz- und Beißspuren verschont bleibt ist es sinnvoll vorab eine Hausordnung zu erstellen und diese bei der Reservierungsbestätigung mitzuschicken. Eine Hundeetikette könnte folgende Punkte beinhalten:

  • Anleinen von Hunden: Hunde sollten weder im Haus noch am Gelände frei laufen. Dies könnte eventuell andere Gäste gefährden und von diesen als störend empfunden werden.
  • Hundefreie Zonen: Vor allem aus hygienischen Gründen sollten Restaurant, Schwimmbad, Sauna und Badestrand hundefrei bleiben.
  • Ab ins Sackerl: Hundekot sollte von den Gästen unverzüglich entfernt werden.
  • Wohn und schlaf gut: Die Vierbeiner sollten weder ins Bett noch auf die Couch dürfen. Diese könnten zum einen die Polstermöbel beschädigen und zum anderen lassen sich Hundehaare sehr schwer von Bettwäsche und Überwürfen entfernen.

Auf den Hund gekommen – Serviceleistungen die sich bezahlt machen!
Wer bei seinen Gästen punkten möchte sollte auf kleine Serviceleistungen für den besten Freund des Menschen nicht verzichten. Besonders beliebt sind kleine Aufmerksamkeiten auf dem Hotelzimmer (wie z.B. ein Leckerli) oder das Bereitstellen von einen Hundenapf und einer Hundedecke für die Vierbeiner. Darüber hinaus sollte es für Hunde im Hotel ausreichend Trinkmöglichkeiten geben. Hundebesitzer freuen sich darüber hinaus über Tipps für Ausflugsmöglichkeiten mit ihrem Haustier und Kontaktdaten von Tierärzten und Futterhäusern in der Nähe. Wer über ausreichend Platz verfügt kann ein Auslaufgehege für die vierbeinigen Gefährten machen in denen sie sich frei bewegen können. Hotels die besonders gut gerüstet sein möchten, können ebenfalls einige Leinen, Maulkörbe, Futter und Hundekörbe zum Verleih anbieten denn oftmals wird in der Urlaubshektik auf diese essentiellen Utensilien vergessen.

Ohne Moos nix los – auch die Beherbergung von Tieren verursacht Kosten
Natürlich verursachen mitgebrachte Haustiere auch Kosten die das Hotel im besten Fall nicht alleine tragen sollte. Aus diesem Grund ist es völlig legitim diese in der ein oder anderen Form an den Hotelgast weiterzugeben. Hier verfügt der Hotelier über zwei Möglichkeiten. Entweder er verlangt am Ende des Aufenthalts eine einmalige Reinigungsgebühr oder er berechnet einen Tagessatz für den Vierbeiner. Wichtig ist nur, dass dieser Mehraufwand dem Hotelgast vor der Buchung mitgeteilt wird damit es für den Gast bei der Endabrechnung kein böses Erwachen gibt.

Wer diese Kleinigkeiten beachtet, sollte für den Aufenthalt der Fellnasen gerüstet sein und schon bald zahlreiche Hundebesitzer zu seinen neuen Gästen zählen können.