Wenn plötzlich echte Birkenstämme in den Zimmern wachsen und eine Fototapete das Gefühl von „Schlafen im Wald“ noch weiter verstärkt, dann befindet sich der Gast in einem der 51 neu renovierten Zimmer des Trihotel in Rostock. In Kooperation mit uns wurden die Zimmer mit einem sehr originellen, individuellen und eher „lauten“ Farbkonzept modernisiert. Die Richtung wurde, durch das bereits umgebaute Restaurant gegeben: dem Schweizer Wald! Wir haben Herrn Weiß, Inhaber des Trihotels gebeten seine Erfahrungen und sein Wissen mit anderen Hoteliers zu teilen. Hier findet ihr das Ergebnis!

Das Trihotel ist ein Privathotel im oberen Segment und besteht bereits seit 252 Jahren. Warum haben Sie sich für eine Renovierung weg vom Landhausstil entschieden?

Benjamin Weiß: Unser Ziel war immer uns mit einzigartigen Wohn- und Aufenthaltserlebnissen vom Wettbewerb abzusetzen. Wir schauen da immer auf die Bedürfnisse unserer Zielgruppe. Angefangen mit dem kompletten Umbau des ehemaligen Restaurants „Papillon“ zum „5 Elemente“ mussten auch die Zimmer an neue Farbkonzept angepasst werden. Mit furniRENT konnten wir nicht nur im laufenden Betrieb renovieren, sondern vor allem auf die Expertise bauen, dass wir anschließend nicht nur eine Qualitätserhöhung sondern vor allem auch eine Preiserhöhung generieren können. Durch die Erhöhung der Wohnqualität haben wir bereits mit den umgebauten Zimmern den Logisumsatz erhöht.

Wie haben Ihre Stammgäste auf das veränderte Zimmerdesign reagiert?

Benjamin Weiß: Über 80 Prozent der Gäste sind vollkommen begeistert. Die neuen Zimmer werden mehr bei der Kundenbuchung angefragt, trotz erhöhter Preise. Zehn Prozent der Gäste waren anfangs irritiert und die restlichen Gäste vom neuen Konzept abgeschreckt. Jeder Hotelier sollte damit rechnen, dass einige Stammkunden verloren gehen. Dafür wird aber eine neue Zielgruppe gewonnen und das war mein Ziel. Die Zielgruppenveränderung ist notwendig, wenn sich ein Hotel langfristig auf dem Markt halten möchte.

Was ist aus Ihrer Sicht für den Gast am wichtigsten, um sich im Hotel wohl zu fühlen?

Benjamin Weiß: Zur Erhöhung der Wohnqualität ist es unentbehrlich eine guten Matratzenqualität anzubieten. Nur das Design und die Farben zu verändern aber dann bei den Betten zu sparen, bringt den Gast nicht dazu, erneut einen Aufenthalt bei uns zu buchen. furniRENT setzt dabei auf hochwertige Boxspringbetten. Was mir außerdem immer wieder in anderen Häusern auffällt ist, dass zwar Zimmer und Restaurants renoviert werden, aber die Flure bei der Renovierung ausgespart werden. Ein einheitliches Bild schafft zusätzlich Wohlfühlatmospähre beim Gast.

Wie sieht Ihr langfristiges Ziel aus?

Benjamin Weiß: Grundsätzlich plane ich, unsere gesamten 101 Zimmer sukzessive nach dem neuen Konzept einzurichten. Wenn ich an den Logisumsatz denke, dann sehe ich eine langfristige Erhöhung von 5 – 10%. Dabei reinvestiere ich aber die Gewinne ins Hotel. Wir wollen dem Kunden die beste Qualität bieten. Egal ob in der Küche, bei den Fliesen im Spa oder dem Schaffen von neuen Highlights für den Gast – wir investieren das Geld lieber für das Haus, als in das Marketing. Am Ende sollte jeder Gast als Botschafter für unser Haus fungieren und uns in seinem Familien- und Bekanntenkreis empfehlen. Nichtsdestotrotz generieren wir immer noch 50 Prozent der Buchungen über die bekannten Buchungsportale im Internet – auch wenn wir im direkten Gespräch meist bessere Preise anbieten können.

Was würden Sie abschließend kleineren Hotels empfehlen, um sich gegen die großen Player am Markt zu behaupten:

Benjamin Weiß: Mutig sein! Individualität ist ein wichtiges Kriterium, um sich aus der Masse hervorzuheben. Wer nicht weiß, wie er das alles finanzieren soll, der kann sich mit dem kostenlosen Online-Rechner von furniRENT einen ersten Überblick verschaffen. Ich kann nur sagen, dass alles, was mir furniRENT am Anfang versprochen hat auch gehalten wurde.