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Kennzahlen im Tourismus einfach auf den Punkt gebracht

Teil 1: Kapazitäts- und Auslastungskennzahlen

Sowie in jeder Branche, gibt es auch im Tourismus etliche Kennzahlen, die Eigentümern helfen, den Beherbergungsbetrieb erfolgreich zu führen, Unternehmensziele zu erreichen und Problembereiche aufzuzeigen. Doch schon bei dem Wort „Kennzahlen“ ergreift Hoteliers das blanke Grauen. Zumal es im Kennzahlendschungel oftmals schwierig ist die Passenden auszuwählen und diese vor allem auch richtig zu interpretieren.

Wir haben für Sie eine Blogreihe zusammengestellt in der wir Ihnen die wichtigsten Kennzahlen Schritt für Schritt erklären. In diesem Artikel beginnen wir als Einstieg mit den Basisdaten. Diese benötigen Hoteliers um sich einen groben Überblick über die Kapazität sowie die Auslastung des Betriebes zu verschaffen.

Zimmerkapazität

Rechenweg: Zimmerkapazität = Zimmeranzahl x Betriebstage
Beispiel: Das Hotel verfügt über 20 Zimmer und hat 365 Tage im Jahr geöffnet.
Rechnung: 20 x 365 = 7.300
Ergebnis:  Es können 7.300 Zimmer pro Jahr verkauft werden.

Info: Die Zimmerkapazität sind die verkaufbaren Zimmer pro Jahr.

Bettenkapazität:

Rechenweg: Bettenkapazität = Betten x Betriebstage
Beispiel: Das Hotel verfügt über 40 Betten und hat 365 Tage im Jahr geöffnet.
Rechnung: 40 x 365 = 14.600
Ergebnis: Es können 14.600 Betten pro Jahr verkauft werden.

Info: Unter Bettenkapazität versteht man die verkaufbaren Betten pro Jahr.

Zimmerauslastung:

Rechenweg: Zimmerauslastung = verkaufte Zimmer x 100 / Zimmerkapazität
Beispiel: Das Hotel hat vergangenes Jahr 4.300 Zimmer verkauft. Die Kapazität beträgt 7.300 Zimmer.
Rechnung: 4.300 x 100 / 7.300 = 58,90 %
Ergebnis: Das Hotel erreichte eine Auslastung von 58,90%.

Info: Die Zimmerauslastung gibt Auskunft darüber wie stark das Hotel frequentiert und von Urlaubsgästen gebucht wird. Eine bestmögliche Zimmerauslastung wäre die Belegung aller Zimmer an allen Öffnungstagen (in diesem Fall 7.300).

Bettenauslastung:

Rechenweg: Bettenauslastung = verkaufte Betten x 100 / Bettenkapazität
Beispiel: Das Hotel hat letztes Jahr 8.400 Betten verkauft. Die Kapazität beträgt 14.600.
Rechnung: 8.400 x 100 / 14.600 = 57,5%
Ergebnis: Das Hotel erreichte eine Bettenauslastung von 57,5 %.

Info: Die ÖHT publiziert jährlich, durch Stichproben ermittelte, Kennzahlen der österreichischen Hotellerie. Bei der letztgültigen Veröffentlichung der Drei-Stern-Betriebe wurde eine durchschnittliche Bettenauslastung in Österreich von 66% ermittelt. Die TOP-Betriebe kamen auf 78%*.

Vollbelegstage:

Rechenweg: Anzahl der Öffnungstage x Bettenauslastung
Beispiel: Das Hotel hat 365 Tage im Jahr geöffnet und erreichte eine Auslastung von 57,5%.
Rechnung: 365 x 57,5% = 210 (gerundet)
Ergebnis: Das Hotel erzielte letztes Jahr eine Vollbelegung von 210 Tage.

Info: Die Berechnung der Vollbelegstage zeigt an in wie vielen Tagen der Betrieb rechnerisch gesehen vollbelegt war. Als Faustregel gilt, dass mindestens 150 Vollbelegstage erreicht werden sollten um die wirtschaftliche Existenz des Hotels zu sichern. Laut aktueller ÖHT-Kennzahlen liegt der österreichische Durchschnitt (laut Stichprobe) bei 161. Die Top-Hotellerie in der Kategorie 3-Sterne erreichte 221 Tage.*

*Quelle: http://www.oeht.at/bilanzvergleich/

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